Man kennt das Leid: Die Wohnung ist nicht besonders groß, man hat seine liebe Not, alle eigenen Habseligkeiten in seinem kleinen Reich unterzubringen, und dann teilt man sich seine Unterkunft noch mit einem pelzigen Freund. Doch besonders, wenn dieser Freund eine reine Wohnungskatze ist, ist es wichtig, ihm eine Stelle zu bieten, an der er sich ein wenig austoben kann und seine Krallen kürzen kann.
Natürlich passt in eine kleine Wohnung kein ausladender Kratzbaum, doch es gibt bereits Exemplare, welche nur etwa 1,5m hoch sind und sich auch gut bei Besuch verrücken lassen. Eine weitere Möglichkeit wäre es, einen sehr langen, aber besonders schmalen Kratzbaum zu wählen, welcher gut in die Ecke eines Raumes passt. Dabei sollte allerdings auch auf das Gemüt der Katze geachtet werden. Ist diese zu stürmisch, empfiehlt es sich, einen deckenhohen Kratzbaum zu wählen, welcher mehrere schmale Liegeflächen bietet. Dieser sollte mit ausreichend Schrauben an Boden und Decke befestigt werden, um ihn so umfallsicher zu machen.
Es gibt auch Katzen, die den Kratzbaum nur zum Abwetzen der Krallen nuten und sich es sonst lieber auf dem Sessel bequem machen. Hier reicht es oft auch schon, nur eine kleine Säule anzubieten, an der sie ihre Krallen ausfahren können. Es sollte daher zu Beginn genau auf die Vorlieben der Katzen geachtet werden, damit der Kratzbaum nicht um sonst gekauft wird. Manchmal ist eine einfache Hängematte bereits ausreichend, um den pelzigen Mitbewohner glücklich zu machen. Diese besteht aus zwei kurzen Säulen zum Wetzen und einem dazwischen gespannten Tuch als Liege.
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