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Ob groß, ob klein, jeder Käfig ist fein. Ist das wirklich so? Nein, denn der neue Freund bzw. die neuen Freunde werden in diesen Käfigen nicht nur kurz transportiert, sondern sie werden darin Leben. Als Mensch möchte man auch nicht auf den Platz einer Hundehütte eingeengt sein, sondern sich frei entfalten können. Eben dies gilt auch für die gefiederten Wesen, denen wir ein neues zu Hause bieten. Grundsätzlich gilt je größer desto besser, jedoch sollte man bei einem Wellensittch-Päarchen zumindest die Maße 100 cm lang, 50 cm breit, 80 cm hoch einhalten.

Das Material macht den Unterschied!
Glänzender Chrom in Silber oder Goldfarben sollte man bei dem Stangenmaterial vermeiden. Am besten eignet sich matt verchromter Stahl in dunklen Farben. Wenn der Stahl zusätzlich mit Epoxidharz beschichtet ist, lässt er sich sogar noch besser reinigen. Bei Kunststoffbeschichtung ist jedoch Vorsicht geboten, denn die Vögel könnten die Stäbe anknabbern und dadurch Verdauungsprobleme bekommen. Zu den Gitterabständen ist zu sagen, dass für einen Wellensittich die grobe Faustregel von 12mm Abstand zwischen jedem Stab gilt. Zusätzlich sollten an mindestens 2 Seiten waagerechte Stäbe vorhanden sein, damit der Sittich klettern kann. Als Bodenschale wählt man am besten einen festen, stabilen Kunststoff, der besonders schlagfest ist, damit die Vögel keine Ecken herausschlagen können. Wenn der Boden zudem noch hitzebeständig ist, kann er wunderbar mit heißem Wasser gereinigt werden. Die Käfigtür sollte groß genug sein, damit man den Vogel ohne Probleme mit der Hand herausholen kann.

Was die Inneneinrichtung angeht, ist nicht nur der Geschmack des Menschen entscheidend, sondern vor allem der der Vögel. Stangen kommen meist immer gut an und Spielzeuge sollten durchprobiert werden. Es ist dabei darauf zu achten, dass der Vogel sich nirgends verheddern kann.

Foto © mediapartis – Fotolia.com

Gepostet von Dennis Am 20. September 2011 Weiterlesen

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