Kleine Kratzbäume für kleine Wohnungen

kratzbaum kleine wohnung

Man kennt das Leid: Die Wohnung ist nicht besonders groß, man hat seine liebe Not, alle eigenen Habseligkeiten in seinem kleinen Reich unterzubringen, und dann teilt man sich seine Unterkunft noch mit einem pelzigen Freund. Doch besonders, wenn dieser Freund eine reine Wohnungskatze ist, ist es wichtig, ihm eine Stelle zu bieten, an der er sich ein wenig austoben kann und seine Krallen kürzen kann.

Natürlich passt in eine kleine Wohnung kein ausladender Kratzbaum, doch es gibt bereits Exemplare, welche nur etwa 1,5m hoch sind und sich auch gut bei Besuch verrücken lassen. Eine weitere Möglichkeit wäre es, einen sehr langen, aber besonders schmalen Kratzbaum zu wählen, welcher gut in die Ecke eines Raumes passt. Dabei sollte allerdings auch auf das Gemüt der Katze geachtet werden. Ist diese zu stürmisch, empfiehlt es sich, einen deckenhohen Kratzbaum zu wählen, welcher mehrere schmale Liegeflächen bietet. Dieser sollte mit ausreichend Schrauben an Boden und Decke befestigt werden, um ihn so umfallsicher zu machen.

Es gibt auch Katzen, die den Kratzbaum nur zum Abwetzen der Krallen nuten und sich es sonst lieber auf dem Sessel bequem machen. Hier reicht es oft auch schon, nur eine kleine Säule anzubieten, an der sie ihre Krallen ausfahren können. Es sollte daher zu Beginn genau auf die Vorlieben der Katzen geachtet werden, damit der Kratzbaum nicht um sonst gekauft wird. Manchmal ist eine einfache Hängematte bereits ausreichend, um den pelzigen Mitbewohner glücklich zu machen. Diese besteht aus zwei kurzen Säulen zum Wetzen und einem dazwischen gespannten Tuch als Liege.

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Katzenspielzeug selber basteln

katze spielzeug

Sie haben gerade viel Geld für ein Katzenspielzeug ausgegeben und Ihre Katze lässt es links liegen? Das ist vermutlich schon jedem Katzenbesitzer so gegangen.

Katzenspielzeug muss nicht teuer sein. Ganz im Gegenteil!
Häufig ist es gerade das selbst gebastelte Spielzeug, mit dem Ihr kleiner Mitbewohner seinen Spaß hat.

Einfaches Spielzeug

Die einfachste Form des Katzenspielzeugs ist natürlich der Wollfaden, aber auch ein besonders langer Strohhalm kann Katzen kostengünstig zum Spielen animieren. In der Regel kosten diese im 50er Pack rund 3 Euro.
Binden Sie doch einfach ein zerknülltes Papier an den Wollfaden.

Kartons als Spielburg

Eigentlich reicht es schon, einen einfachen Karton zum Spielen bereitzustellen, allerdings kann dieser mit Hilfe eines Teppichmessers schnell zu einem begehrten Spielplatz ausgebaut werden.
Schneiden Sie ein oder zwei größere Öffnungen in den Karton und diverse kleinere Löcher, durch die ihr Stubentiger die Pfoten stecken kann.
Mehrere Kartons nebeneinander ergeben ein wahres Spielparadies!

Klappernde Eier

Ein weiteres, beliebtes Katzenspielzeug können Sie mithilfe eines Plastikeis basteln. Diese finden Sie im Kaugummiautomaten oder in diversen Überrauschungseiern. Einfach einen kleinen Stein oder eine Murmel hineinlegen und über den Boden rollen lassen. Das Klappern und die Art der Bewegung des Eis animiert die meisten Katzen schnell zum Spielen.

Spielzeug aus Müll

Ebenfalls sehr beliebt sind Gegenstände, die eigentlich ihren Weg in den Müll gefunden hätten. Eine einfache Papiertüte beispielsweise. Die meisten Katzen lieben den Geruch des Papiers und das raschelnde Geräusch der Tüten. Hier ist unbedingt darauf zu achten, dass die Tragegriffe entfernt werden, um Unfälle zu vermeiden.
Auch leere Papprollen vom Klopapier oder Küchenpapier können als Spielzeug genutzt werden.

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Erziehung von Katzen

katzen erziehen

Im Gegensatz zu Hunden gelten Katzen als eher eigensinnig. Während Hunde Kunststücke vorführen können und Herrchen oder Frauchen immer treu zur Seite stehen, muss man bei Katzen oftmals vorsichtig sein, dass ihnen die Zuwendung nicht zu viel wird und sie ihre Krallen ausfahren. Viele Katzenbesitzer fragen sich dann, ob man auch Katzen erziehen kann.

Und natürlich spielt die Erziehung auch bei Katzen eine sehr große Rolle. Man sollte so früh wie möglich das Tier erziehen, denn je jünger die Katze ist, desto schneller kann sie lernen. Mit der Erziehung kann man erreichen, dass sich Katzen nicht an den Möbeln austoben, dass sie einen selbst nicht kratzen und den Weg zum Katzenklo finden. Mit einigen Tipps kann man den Katzen ungewolltes Verhalten abgewöhnen.

Wenn die Katze das macht, was sie eigentlich nicht machen soll, dann sollte sie sofort darauf Bestrafung erfahren. Man sollte sich laut und bestimmt dem Tier gegenüber äußern. Die Stimme muss dabei strenger klingen, als es der Normalton ist. Noch besser wirkt eine Bestrafung mit Überraschungseffekt, etwa dem kurzen, sanften Wasserstrahl aus der Spritzpistole oder das Bewerfen mit einem leichten Aluminumfoliebällchen.
Sollte der, von der Katze angerichtete Schaden erst später entdeckt werden, dann wartet man, bis die Katze am Tatort ist und behebt in ihrem Beisein den Schaden. Währenddessen sollte das Tier ignoriert werden.
Erteilt man Befehle, ist es wichtig immer dasselbe Wort zu verwenden, wie z.B. Nein!, Stopp!, Schluss! Oder Psst!. Den Namen der Katze sollte man beim Tadeln nicht erwähnen, da die Katze beim Rufen sonst immer mit einer Rüge rechnet.

Möchte man aggressives Verhalten der Katze besänftigen, so muss man zunächst die Ursache der Aggression herausfinden. Oftmals sind dies Langeweile, Angst und Nervosität. So sollte man für Beschäftigung der Katze sorgen und sie bei Angst langsam an neue Situationen gewöhnen.

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Die neue Wasserwelt

aquarium kaufen

Ein Aquarium bietet nicht Fischen ein schönes Zuhause, sondern ist auch für deren Besitzer sehr entspannend. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen kann belegt werden, das Aquarien aller Art einen beruhigenden und entspannenden Einfluss auf den Menschen haben.
Aber Vorsicht beim Aquarien Kauf. Man sollte natürlich einige Dinge vorher beachten.

Die Fragen wie z.B.: ‘Welche Größe passt in meine Wohnung/Haus?’ – ‘Wie viele Fische möchte ich haben?’ – ‘Welche Art von Fisch soll eingesetzt werden?’ – ‘Wie viel Zeit möchte ich in das Aquarium investieren, um es zu pflegen?’ – ‘Kann ich es mir überhaupt leisten?’ – werden Sie sich vorher stellen.

Sie sollten für das Aquarium eine ruhige Ecke in Ihrer Wohnung oder in Ihrem Haus finden, möglichst da, wo es nicht sehr störend ist und keine größeren Unfälle passieren können. Dann sollten Sie sich vorher am besten im Internet informieren, welche Fische Sie kaufen möchten, denn dies bestimmt ebenso die Größe eines Aquariums. Fische, die nicht größer als 1 cm werden, muss man nicht in ein 200-Liter-Becken setzen, hier reicht ein Nano Becken meist völlig aus.

Machen Sie sich Gedanken, wie viel Zeit Sie in das Aquarium investieren möchten, denn eine hervorragende Pflege des Aquariums und der Tiere muss vorher schon gewährleistet sein. Denken Sie daran, das man regelmäßig das Wasser, testen muss, ob es in Ordnung ist – ein halber Wasserwechsel im Monat – die Reinigung durch Absaugen – Überlegen Sie es sich gut.

Um ein Aquarium zu kaufen, sollten sich nicht in irgendeinen ‘Zooladen’ gehen – kaufen Sie bei einem Fachmann, denn nur hier kann eine ausgehende Beratung Erfolg bringen. Zu empfehlen sind Märkte wie ‘Kölle Zoo’ oder ‘Super Pet’ – hier wird ein ausgezeichneter Service geboten.

Zuletzt denken Sie daran, das Aquarium vor dem Besetzen mindestens eine Woche befüllt stehen zu lassen.

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Tips für den Aquarienbau

aquarium selber bauen

Die Entscheidung, ein Aquarium selber zu bauen kann praktische oder ideelle Gründe haben. Man sollte sich im Vorfeld bewusst machen, dass hier sauberes und korrektes Arbeiten enorm wichtig ist. Denn geht das Becken später aufgrund von Baumängeln zu Bruch, gefährdet man damit nicht nur die Aquarienbewohner, sondern setzt die Wohnung auch einem mehr oder minder gravierenden Wasserschaden aus.

Bei der Wahl des Glases sollte man sich nicht von Billigangeboten verleiten lassen. Ein qualitativ hochwertiges Glas sorgt für entsprechende Sicherheit, wenn das gefüllte Becken einmal steht. Je nach Größe und Form sollte eine entsprechende Mindestglasdicke gewählt werden.

Ein übliches, rechteckiges Aquarium zu bauen ist allerdings, wenn man sich an die Vorgaben hält, nicht weiter schwierig. Die Scheiben können durch Stoßverklebung oder Wulstverklebung auf zwei verschiedene Arten miteinander verbunden werden. Dazu müssen die Klebeflächen sorgfältig gereinigt und absolut fettfrei sein. Mit Aceton werden die Stellen, an denen die zurechtgeschnittenen Scheiben miteinander verbunden werden sollen, noch einmal abgewischt. Danach kann man das Silikon auftragen und die fünf Scheiben entsprechend dem Bauplan aneinander ausrichten.
In den nächsten Stunden härtet das Silikon unter Aufnahme von Luftfeuchtigkeit vollständig aus. Um diesen Prozess zu unterstützen, ist es hilfreich, einen feuchten Lappen über das Becken zu hängen.

Die außen überstehenden Silikonreste kann man am nächsten Tag mit einer Klinge abtrennen. Im Inneren des Beckens sollte darauf aber unbedingt verzichtet werden. Um das Becken zu stabilisieren, empfiehlt sich das Anbringen von Längstreben. Diese werden etwa zwei Zentimeter unterhalb der Oberkante des Beckens im Aquariuminneren angebracht. Dabei sind die Längsstreben etwa sechs Zentimeter kürzer, als die gesamte Länge der Frontscheibe.
Bei Becken ab 150 Litern sollten zusätzlich eine oder mehrere Querstreben angebracht werden.

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Salzwasseraquarium

salzwasser aquarium

Salzwasseraquarien sind um einiges aufwendiger als Süßwasseraquarien. Zum einen sind sie teuer in der Anschaffung und Pflege und zum anderen sollte man sich vor der Anschaffung einiges Wissen aneignen. Das Meerwasserbecken besteht aus einer Lösung von verschiedenen Salzen. Für aquaristische Zwecke reinigt man Leitungswasser durch Umkehrosmose und versetzt es mit Meersalzmischungen. Der Salzgehalt wird durch ein Aräometer oder Refraktometer kontrolliert. Im Meerwasseraquarium braucht man eine Strömung die durch angebrachte Strömungspumpen zirkulieren. Der Beckeninhalt sollte bis zu 10-mal pro Stunde durchgewälzt werden. Ein Eiweißabschäumer funktioniert wie eine Meschanische Pumpe und entfernt die Abfallstoffe der Wirbellosen. Damit die Fische genügend Sauerstoff haben, sollte die Wasseroberfläche ständig in Bewegung sein.

Das richtige Licht

In Salzwasseraquarien sind Korallen, und diese brauchen vor allem Licht. Manche Korallen gestalten ihre Versorgung über Algen, andere Korallen nehmen Plankton zu sich und bevorzugen etwas dunklere Standorte. Es ist daher äußerst wichtig die Bedürfnisse der Korallen zu kennen und die Lichtverhältnisse dementsprechend einzurichten. Für ein reines Fischbecken sind Leuchtstoffröhren ausreichend.

Regelmäßige Kontrolle

Kontrollieren Sie regelmäßig die wichtigsten Wasserwerte wie z.B. Ammonium/Ammoniak, Nitrit, Karbonathärte, ph-Wert, Dichte und Temperatur. Um diese zu prüfen, gibt es Tests, die nach Herstellerangaben einfach durchzuführen sind.

Fürs Auge

Salzwasseraquarien sind deutlich farbenfroher als die Süßwasserbecken und erfreuen sich daher immer größerer Beliebtheit. Sie sind um ein Vielfaches Interessanter, da man einfach mehr Tierarten in einem Becken unterbringen kann. Die bunt schillernden Korallenriffe und die Farbpracht der Salzwasserfische haben einen ganz besonderen Reiz. Das Meerwasseraquarium kann nach einem harten Arbeitstag für Ruhe und Entspannung sorgen und ist ein toller Hingucker für jede Wohnung oder Geschäft.

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Wellensittiche – die gefiederten Freunde des Menschen

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Wenn man sich für einen Vogel als Haustier entscheidet, dann zumeist für den Wellensittich. Schon seit dem 19. Jahrhundert sind die kleinen Federbälle beliebte Haustiere. Durch ihre verspielte Art zwitscherten sie sich schnell in die Herzen der Menschen. Doch auch wenn sie gemeinhin als pflegeleicht gelten, sind einige Sachen zu beachten. Beim Kauf muss unbedingt auf den Fußring geachtet werden. Nur dann besteht die Sicherheit, dass der Vogel von einem zugelassenen Züchter stammt.

Wellensittiche lieben das Fliegen

Naturgemäß fliegen Wellensittiche sehr gerne, sie sind schließlich Vögel. Man sollte ihnen daher genug Zeit zum Freiflug im Zimmer zur Verfügung stellen. Dies können schon mal mehrere Stunden am Tag sein. Das Fliegen ist für Wellensittiche auch besonders wichtig, weil so ihre Muskulatur gestärkt wird. Beim Freiflug sollte darauf geachtet werden, das Zimmer sicher zu gestalten. Natürlich muss das Fenster unbedingt geschlossen werden!
Wenn die Wellensittiche dann doch mal im Käfig sind, sollte dieser mindestens 100 cm lang, 50 cm breit und 80 cm hoch sein.

Wellensittiche – gemeinsam statt einsam

Wie alle Vögel sind Wellensittiche Schwarmtiere und äußerst gesellig. Sie lieben das Zusammensein mit ihren Artgenossen und bilden richtige Freundschaften. Bei Wellensittichen gilt im Allgemeinen: je mehr, desto fröhlicher! Daher ist es wichtig, sie mindestens zu zweit zu halten. Zwei Hennen sind allerdings keine gute Kombination, da es häufig zu Beißattacken kommt. Am besten man entscheidet sich für ein gemischtes Paar oder zwei Hähne.

Fazit

Der Kauf eines Wellensittichs muss wohl überlegt und nicht aus einer bloßen Laune heraus erfolgen. Zu beachten ist besonders, dass man mindestens zwei Vögel kaufen sollte und ihnen einen geräumigen Käfig zur Verfügung stellt. Es muss bedacht werden, dass Wellensittiche täglich Freiflug benötigen und dass das Zimmer daher entsprechend vogelsicher ist.

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Haltung und Pflege von Wellensittichen

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Wellensittiche gelten als recht einfach in der Haltung, man sollte sie allerdings nie alleine halten. Mindestens zwei Wellensittiche sollten es schon sein, besser wäre allerdings ein kleiner Schwarm.
Der Käfig sollte recht groß sein, damit die Tiere auch die Möglichkeit haben zu fliegen. 80 cm Länge sind Grundvoraussetzung für ein glückliches Wellensittichleben. Ein Schwarm von 6 Tieren braucht eine Vogelvoliere mit einer Mindestgröße von 1 m². Zudem sollten Wellensittiche täglich Freiflug im Zimmer bekommen (Achtung: Fenster und Türen schließen!), damit sollte man allerdings erst anfangen, wenn die Tiere recht zahm sind, da es sonst schwer werden könnte, sie wieder einzufangen.
Wellensittiche sind sehr reinliche Tiere und sollten daher auch sauber gehalten werden. Wenn der Käfig nicht regelmäßig gesäubert wird, ist es schnell möglich, dass sich Ungeziefer oder Bakterien im Käfig ansammeln. Dies endet bei so kleinen Tieren meistens tödlich. Daher sollte der Käfig mindestens einmal in der Woche gesäubert werden, am Besten immer am selben Wochentag und zur selben Tageszeit, da die Wellensittiche so einen gewissen Rhythmus finden.
Zudem ist es empfehlenswert Wellensittiche an einen ruhigen Platz zu stellen. Ständig vorbei fahrende Autos oder lautes Kindergeschrei können einen Schock auslösen. Leise, ruhige Musik dagegen tut diesen Tieren bewiesenermaßen gut.
Gefüttert werden Wellensittiche mit handelsüblicher Körnermischung, die es in jedem Supermarkt oder Baumarkt zu kaufen gibt. Es ist gut, wenn man den Wellensittichen dazu etwas Grünfutter wie Möhren oder Gurken gibt. Dies allerdings nur in Maßen, nicht in Massen, da zu viel Frischfutter zu Magenverstimmungen führen kann. Wellensittiche vertragen nicht alle Obst- und Gemüsesorten, deswegen sollte man seinen Tierarzt dazu befragen.

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Des Sittichs Heim – welcher Käfig passt zu meinen Wellensittichen

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Ob groß, ob klein, jeder Käfig ist fein. Ist das wirklich so? Nein, denn der neue Freund bzw. die neuen Freunde werden in diesen Käfigen nicht nur kurz transportiert, sondern sie werden darin Leben. Als Mensch möchte man auch nicht auf den Platz einer Hundehütte eingeengt sein, sondern sich frei entfalten können. Eben dies gilt auch für die gefiederten Wesen, denen wir ein neues zu Hause bieten. Grundsätzlich gilt je größer desto besser, jedoch sollte man bei einem Wellensittch-Päarchen zumindest die Maße 100 cm lang, 50 cm breit, 80 cm hoch einhalten.

Das Material macht den Unterschied!
Glänzender Chrom in Silber oder Goldfarben sollte man bei dem Stangenmaterial vermeiden. Am besten eignet sich matt verchromter Stahl in dunklen Farben. Wenn der Stahl zusätzlich mit Epoxidharz beschichtet ist, lässt er sich sogar noch besser reinigen. Bei Kunststoffbeschichtung ist jedoch Vorsicht geboten, denn die Vögel könnten die Stäbe anknabbern und dadurch Verdauungsprobleme bekommen. Zu den Gitterabständen ist zu sagen, dass für einen Wellensittich die grobe Faustregel von 12mm Abstand zwischen jedem Stab gilt. Zusätzlich sollten an mindestens 2 Seiten waagerechte Stäbe vorhanden sein, damit der Sittich klettern kann. Als Bodenschale wählt man am besten einen festen, stabilen Kunststoff, der besonders schlagfest ist, damit die Vögel keine Ecken herausschlagen können. Wenn der Boden zudem noch hitzebeständig ist, kann er wunderbar mit heißem Wasser gereinigt werden. Die Käfigtür sollte groß genug sein, damit man den Vogel ohne Probleme mit der Hand herausholen kann.

Was die Inneneinrichtung angeht, ist nicht nur der Geschmack des Menschen entscheidend, sondern vor allem der der Vögel. Stangen kommen meist immer gut an und Spielzeuge sollten durchprobiert werden. Es ist dabei darauf zu achten, dass der Vogel sich nirgends verheddern kann.

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Nymphensittiche als Haustiere

Nymphensittiche sind verspielte Hausgenossen, die sich durchaus gut als Haustier eignen. Jedoch sollte man im Vorfeld gründlich prüfen, ob ein Nymphensittich wirklich zu einem passt, da bei der Haltung dieser Vögel einige spezifische Grundbedingungen eingehalten werden müssen.

Bei der Anschaffung eines Nymphensittichs muss einem bewusst sein, das eine Einzelhaltung eine Quälerei für das Tier wäre und zu schweren Verhaltensstörungen führt, wie z.B. Selbstverstümmelungen, permanentes Schreien etc. Für die artgerechte Haltung eines Nymphensittichs ist es daher wichtig, mindestens zwei Artgenossen in einem ausreichend großen Käfig oder einer Voliere zu halten.
Ein weiterer Punkt der beachtet werden muss, ist die lange Lebensdauer der Nymphensittiche. Sie können bis zu 25 Jahre alt werden und bei guter Haltung und Gesundheit auch in Einzelfällen bis über 30 Jahre.

Auch wenn ein Nymphensittich in der Anschaffung durchaus preiswert ist und auch die laufenden Kosten für Futter und Einstreu mit ca. 15 EUR im Monat überschaubar sind, können im Krankheitsfall des Sittichs die Arztkosten je nach Krankheit auch schon mal im dreistelligen Bereich liegen.

Nymphensittichpärchen sollten optimalerweise in einer großen Voliere gehalten werden, die ausgiebig Platz und auch genügend Knabbermöglichkeiten bietet. Nymphensittiche knabbern liebend gerne, wenn es sein muss auch an Möbelstücken. Aus diesem Grund sollte die Voliere ausreichend mit unterschiedlich großen Naturästen z.B. von Buchen, Birken oder Haselnüssen ausgestattet sein, an denen die Sittiche ihrer Leidenschaft nachgehen können.
Als Bodenbelag eignet sich hervorragend Sand oder Buchenholzgranulat und damit die Vögel noch etwas zum Wühlen haben, kann man optimal unbehandelte Vogelerde verwenden, die in jedem Baumarkt erhältlich ist.
Für ein langes und gesundes Leben ist eine ausgewogene Ernährung unabdingbar. Neben der Grundversorgung aus verschiedenen Saaten eignen sich hier zusätzlich Kolben- und Rispenhirse, Salat, Möhren, Äpfel und halb reife Maiskolben.

Wenn die Rahmenbedingungen beachtet werden, ist ein Nymphensittich ein unterhaltsamer Mitbewohner, der viel Freude machen wird.